Multivision „12 000 km nach Tibet“: Expedition zum Shishapangma (8027 m)


Er ist Abenteurer, leidenschaftlicher Höhenbergsteiger, Fotograf und verru¨ckt genug, um mit dem Rad von Deutschland viele Tausend Kilometer bis zum Himalaja- und Karakorum-Gebirge zu fahren und dort einen der höchsten Berge der Welt zu besteigen. Christian Rottenegger durchquerte auf dem Weg nach Tibet mit dem Fahrrad Rumänien, Moldawien, die Ukraine, Russland und die bis zu 500 Celsius heiße kasachische Steppe. Er kämpfte sich hinauf auf das tibetische Hochplateau und u¨ber mehrere 5000 Meter hohe Pässe bis zum Ausgangspunkt der Expedition. Alles mit dem einen Ziel: aus eigener Kraft bis auf den Gipfel des Shishapangma, des einzigen u¨ber 8000 Meter hohen Eisriesen, der vollständig auf tibetischem Boden liegt und den die Einheimischen respektvoll „den Bereich oberhalb der grasbewachsenen Ebene“ nennen.

Seit achtzehn Jahren zeigt Rottenegger die Bilder seiner Expeditionen in Vorträgen, die begeistern und in Erinnerung bleiben. Die Multivision Ultratour „8000 km weit, 8000 m hoch“ wurde mehrmals ausgezeichnet und von den Zuschauern zu einem der besten Abenteuervorträge gewählt. Mit seiner neuen Multivision Ultratour II „12 000 km nach Tibet“ ist es Rottenegger einmal mehr gelungen, die spannenden, teils dramatischen Ereignisse einer ganz besonderen Expedition mit authentischem, eindrucksvollem Bild- und Filmmaterial zu dokumentieren. In einem Jahr Arbeit hat Rottenegger die Highlights aus u¨ber 30 000 Bildern und 100 Stunden Full-HD-Videos zu einer etwa 100-minu¨tigen Show zusammengestellt. Die Hintergrundmusik wurde eigens fu¨r diesen Vortrag vom Musiker Daniel Prax komponiert. Moderne, professionelle Digitaltechnik projiziert das Werk auf bis zu 8 Metern Breite in HD-Qualität und im 16:9-Format. Dazu erzählt Rottenegger live von den Höhen und Tiefen dieses Ultra-Abenteuers, von Schotter- und Sandpisten, die nicht enden wollen, von Staubstu¨rmen in Tibet auf 5000 Metern Höhe, vom körperlichen und mentalen Kampf beim Aufstieg zum Shis- hapangma, von eisiger Kälte, Schneegestöber, bitteren Enttäuschungen und den wundervollsten Momenten, die ein Mensch erleben kann. (2100 Zeichen)

Christian Rottenegger
Als Extrembergsteiger und Fotograf hat Christian Rottenegger vor achtzehn Jahren die Gebirge dieser Welt zum Mittelpunkt seiner Arbeit und zum Gegenstand seiner Diareportagen gemacht. Seither ist er Jahr fu¨r Jahr mit der Kamera in den entlegensten und höchsten Gebirgszu¨gen unserer Erde unterwegs: auf Expeditionen etwa zum Mount Everest (Himalaja), Cho Oyu (Tibet), Khan Tengri (Tian Shan) und Gasherbrum II (Karakorum). Rottenegger ist als Produktfotograf unter anderem fu¨r das Fotomagazin ColorFoto tätig und lebt am Ammersee, wo er im Jahr 2007 das CrossMedienbu¨ro fu¨r Pressearbeit und Werbung gru¨ndete. Vortragstermine gibt Rottenegger unter www.christianrottenegger.de bekannt.

Ultratour II: 12 000 km nach Tibet
Im Fru¨hjahr 2011 startet Christian Rottenegger in Augsburg auf seinem etwa 50 kg schweren, bepackten Rad zur Ultratour II. Zusammen mit seiner Freundin Annette Kniffler, die das Abenteuer auf Bildern und Filmen festhält, geht es von dort immer Richtung Osten; durch Rumänien, Moldawien, Ukraine, Russland und die kasachische Steppe bis nach Almaty unweit des Tian-Shan-Gebirges und zur chinesischen Grenze. In China geraten sie unter Spionageverdacht. Nach Tagen, in denen sie vergeblich mit der chinesischen Polizeigewalt Frieden zu schließen versuchen, mu¨ssen sie in einer nächtlichen Aktion aus der Region um Yining (Provinz Xinjiang) fliehen. Und die Probleme in China reißen nicht ab: Bis tief in die tibetische Einsamkeit werden sie von der chinesischen Geheimpolizei verfolgt. Schließlich schaffen sie es doch mit dem Rad bis zum Ausgangspunkt der Expedition, zum 5000 m hoch gelegenen Shishapangma- Fahrerlager. Von dort brechen sie in Richtung Basis-, dann Hochlager auf. Doch Krankheit und der bei der Radtour u¨ber Tibets Pisten eingeatmete Staub in der Lunge machen Rottenegger zunehmend zu schaffen. Die Expedition wird zum Kampf - gegen die Gewalt der H.henstu¨rme, gegen den schmerzenden Körper, gegen den Kopf, der zur Umkehr drängt, und gegen die Spuren herber Enttäuschungen.

Ultratour I: 8000 km weit, 8000 m hoch
Innerhalb von nur 94 Radltagen und 532 Stunden im Sattel bringt Christian Rottenegger im Jahr 2007 die 9320 Kilometer von Augsburg zum Ausgangspunkt der Expedition in Skardu hinter sich. Auf dem Weg dorthin durchquert er Österreich, Italien, Griechenland, die Tu¨rkei, den Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisien und die chinesische Provinz Xinjiang. Nach monatelangem, bu¨rokratischem Kampf erhält er sogar die Genehmigung, den 4700 Meter hohen Khunjerab-Pass per Rad zu befahren. Danach erwartet ihn die Strecke u¨ber den beru¨chtigten Karakorum Highway. In Skardu startet Rottenegger anschließend zum zweiten Teil der Ultratour, er macht sich zusammen mit fu¨nf Kameraden auf den Weg zum Gasherbrum II. Sie fu¨hlen sich fit. Die Zeichen stehen gut, bis das Wetter umschlägt. Danach machen Unmengen von Neuschnee die steilen Flanken des Gasherbrum II zur unkalkulierbaren Gefahr. Trotzdem geben die Bergsteiger nicht auf und riskieren Tag fu¨r Tag in den Eismassen des wilden Karakorum-Gebirges ihr Leben – bis zur Katastrophe und dem Moment, in dem es fu¨r alle nur noch ums Überleben geht.